1. Tag
Nach dem Frühstück werden Sie von unserem Reiseführer im klimatisierten Wagen abgeholt und es geht Richtung  Kandy.
 
Unsere erste Station ist in Pinnawela das Elefantenwaisenhaus. Es ist die Heimat von rund 60 Elefanten, von denen viele im Babyalter verlassen oder verwaist in der Wildnis aufgefunden
wurden. Sie werden hier durch die Forstbehörde gehegt, gefüttert und ausgebildet. Die beste Zeit das Waisenhaus zu besuchen ist während der Fütterungszeiten, wenn die Elefantenbabys „die Flasche bekommen“. Anschließend begeben sich die Elefanten mit ihren Pflegern zum nahen Fluss und nehmen ihr tägliches Bad. Ein Schauspiel, das man nicht vermissen sollte, denn wann hat man schon mal die Gelegenheit 30 Elefanten oder mehr baden zu sehen.
Nun geht’s weiter zum Elefantenreiten.
 
Danach besuchen wir den Botanischen Garten in  Peradeniya. Weit gereiste Pflanzenliebhaber halten diesen Park, übrigens 1824 von den Briten am Platz ehemaliger königlicher Lustgärten eingerichtet, für den schönsten botanischen Garten der Welt. Am beeindruckendsten ist der riesige, 1861 gepflanzte Ficcus Javanicus, dessen Blätterdach sich über eine Fläche von 2400 Quadratmetern ausbreitet. Absolut erschlagen wird man von dem höchsten Bambus der Welt, der 30 bis 40 Meter in den Himmel ragt und pro tag 30 cm zulegt. Sehenswert ist  auch der Kerzenbaum und das Orchideenhaus. Zu den Top-Attraktionen der Anlage zählt eine stattliche Anzahl von Palmen, die normalerweise auf den Seychellen beheimatet ist, der Coco de Mer. Vor vielen Jahren wurden sie einmal an den Strand gespült. Außer auf den Seychellen, wo sie herkommen, darf sie nur im Botanischen Garten von Kandy angepflanzt werden (vertraglich gesichert).
Mächtige Mahagonibäume lassen uns erkennen, wie klein und verloren der Mensch doch ist.
Es gibt viel zu sehen auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde.
 
Jetzt geht’s nach Kandy, der malerischen Hauptstadt des Hochlandes.
Kandy liegt inmitten von Tee- und Gewürzgärten, 490 Meter über dem Meeresspiegel,
wo wir dann im Hotel einkehren.
 
Nach einer kurzen Pause und einem Mittagessen geht es zum Dalada Maligawa, der Tempel des Heiligen Zahn des Buddha, dem Begründer des Buddhismus. Die heilige Reliquie, die im 4. Jahrhundert nach Christus nach Sri Lanka gebracht wurde, ist seitdem ein Symbol der Souveränität seiner Herrscher gewesen und immer mit großer Pracht als Heiligtum aufbewahrt worden. Der Zahntempel, wie er üblicherweise genannt wird, ist ein prächtiger Schrein, mit dekorativen Wänden, Wallgraben, Türmchen, goldenem Dach und feinem
Schnitzwerk und hat sein Ambiente aus vergangenen Zeiten lebendig bewahrt. Jeden Tag werden bei Tagesanbruch, mittags und am Abend drei religiöse Dienste abgehalten, die von Ihnen besichtigt werden dürfen.
 
Danach können Sie noch die Kandy Tempeltänzer besuchen, die Ihre traditionellen buddhistischen Tänze aufführen.
 
Abends begeben wir uns wieder zum Hotel, wo Sie den Tag mit einem Abendessen beschließen.
 
2. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir nach Kandy ins Zentrum, wo Sie einen Einkaufsbummel, der sehr unterhaltsam und aufregend ist, nach Absprache mit dem Reiseleiter tätigen können. Boutiquen, Geschäfte und Kunsthandwerkszentren offerieren viele exotische Waren. Unter
den Schnäppchen sind authentische Hochland–Kunsthandwerksprodukte aus Silber, Messing, Holz und Lack. Andere umfassen Schmuck, Batiken, Dumbara Matten, Edelstein, Gewürze, Tee, handgewebte Textilien, Konfektion–Designer–Kleidung und frische tropische Früchte. Sehenswert ist vor allem der überdachte und auf mehreren Ebenen verlaufende Großmarkt in der Mitte von Kandy.
 
Nun machen wir uns auf den Weg ins Hochland, vorbei an den wunderschön ins Land eingebeteten Teeplantagen, wo Sie die Teepflückerinnen bei ihrer täglichen Arbeit beobachten können.
Dort besuchen wir eine der typischen Teeplantagen mit ihrer Teefabrik, wo Sie den berühmten Tee Sri Lankas geniessen können.
 
Als nächstes fahren wir nach Nuwara Eliya. Es ist die höchst gelegene Region des Inselstaates.
Endlose Teeplantagen, unwegsame Berge und zahlreiche Wasserfälle prägen diese Region.
Historische Hotels, ein Golfclub, ein uriges Postgebäude aus rosarotem Backstein, alte Villen mit Giebeldächern und der elitäre „Hill Club“ - manche Ecken in Nuwara Eliya atmen bis heute den Geist des britischen Gouverneurs Edward Barnes aus.
Das war zur Blütezeit des britischen Empire, als Sri Lanka noch den Namen Ceylon trug.
 
Dann geht es weiter Richtung Ella.
Dort besuchen wir die Rawana Ella Falls mit ihren atemberaubenden Schluchten und der  wunderschönen Natur, die von vielen wilden Affen bevölkert ist.
 
Als nächstes kehren wir im Hotel in Thissamaharama ein.
 
Danach besuchen wir den Yala National Park. Dieser ist einer der ältesten und bekanntesten auf Sri Lanka. Er nimmt eine Fläche von 1.572 Quadratkilometern ein und bildet das größte  zusammenhängende Gebiet geschützter Natur in Sri Lanka.
Das vielfältige Ökosystem reicht von Monsunwäldern der Feuchtzone bis zur Trockenzone.
Laubwälder, Dornenwälder, Frischwasser, Meeresauen und Sandstränden beherbergen eine
Vielzahl wichtiger Pflanzenarten und Tiere. Wir fahren mit einem Landrover auf eine ausgiebige Safari.
Im Park leben 32 verschiedene Arten von Säugetieren und 142 Vogelarten, von den 5 zu den bedrohten Arten gehören.
 
Danach geht es wieder in unser Hotel zurück, wo Sie den Tag mit einem Abendessen beschließen.

3.Tag 
Morgens nach dem Frühstück fahren wir nach Kataragama. Es ist eines der ältesten Siedlungsgebiete Sri Lankas (seit etwa 3 Jh. v. Chr.) und eine der ältesten Pilgerstätten Süd-Ostasiens. In dem kleinen Ort wird der Hindu und Kriegsgott Skanda verehrt. Der Legende nach besiegte der Prinz Skanda aus Südindien hier den Riesen Taraka und verliebte sich in ein hübsches Mädchen aus dem Volk der Veddha, der Ureinwohner Sri Lankas. Er nahm es zur Gemahlin und zog auf den Hügel von Kataragama, wo heute inmitten eines Parks der ihm geweihte Maha Devale die Gläubigen
empfängt: In dem vergleichsweise schmucklosen Tempel werden Opfergaben und Geldspenden mit viel Weihrauch dargebracht. Tausende Pilger – Hindus – Moslems – bitten um die Erfüllung ihrer Wünsche oder auch um Vergebung ihrer Sünden. Auch an der hinter dem Tempel liegenden weißen Dagoba Kin Vihara werden Blumen und Obst niedergelegt. Zur Esala Perahera (Pilgerfest im Juli/August) wirkt der Ort wie ein Rummelplatz mit zahllosen Jahrmarktbuden, Imbissständen und picknickenden Großfamilien aus allen Teilen des Landes. Abends erstrahlt der Fluss im Schein tausender kleiner Tee- und Öllichter.   
 
Nun begeben wir uns zu einem der schönsten Strände von Sri Lanka in Unawatuna, wo Sie in einer der kleinen Strandrestaurants etwas essen können.
 
Danach geht es in die alte Kolonialstadt Galle im Süden von Sri Lanka. Dort besichtigen wir die im Jahr 1663 von den Niederländern errichtete Festung. Sie gehört zum Weltkulturerbe. Sie ist die größte erhaltene Festung in Südasien und zeigt eine Interaktion zwischen europäischer und asiatischer Architektur. Vor der Kolonialisierung war Galle ein bedeutender Seehafen. Perser, Araber, Griechen, Römer, Malayen und Inder trieben hier regen Handel. Im Jahre 1640 kapitulierten hier die Portugiesen vor den
Niederländern, die Galle zum Sitz des Gouverneurs der Niederländischen Ostindienkompanie (VOC) und damit zur Hauptstadt Niederländisch - Ceylons machten.
Die Briten, die das Land 1796 von den Niederländern übernahmen, nutzen die Festung als örtliches Verwaltungszentrum. In Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka, etablierten sie einen größeren Seehafen, wodurch der Hafen von Galle seine herausragende Bedeutung verlor. Sie können nach Absprache mit dem Reiseleiter nun Galle noch auf eigene Faust entdecken.
 
Anschliessend fahren wir wieder zurück in unser Gästehaus.