​7-Tages Tour

Pinnawella/Dambulla/Sigiriya/Polonnaruwa/
Anuradhapura/Nuwara Eliya/Yale/Kataragama/Matara/Galle

Mit dieser Reise möchten wir Ihnen das Land ein bisschen näher bringen, wobei Erholung und Entspannung dabei nicht zu kurz kommen sollen.
 
1. Tag
Nach dem Frühstück werden Sie von unserem Reiseführer im klimatisierten Wagen abgeholt und es geht Richtung Kandy.
 
Unsere erste Station ist in Pinnawela das Elefantenwaisenhaus. Es ist die Heimat von rund 60 Elefanten, von denen viele im Babyalter verlassen oder verwaist in der Wildnis aufgefunden
wurden. Sie werden hier durch die Forstbehörde gehegt, gefüttert und ausgebildet. Die beste Zeit das Waisenhaus zu besuchen ist während der Fütterungszeiten, wenn die Elefantenbabys „die Flasche bekommen“. Anschließend begeben sich die Elefanten mit ihren Pflegern zum nahen Fluss und nehmen ihr tägliches Bad. Ein Schauspiel, das man nicht vermissen sollte, denn wann hat man schon mal die Gelegenheit 30 Elefanten oder mehr baden zu sehen.
 
Danach kehren wir im Gästehaus in Dambulla ein, wo Sie sich dann etwas erholen und Ihr Abendessen geniessen können.
 
2. Tag
Am nächsten Tag, wenn es noch kühl ist, besteigen wir Sigiriya, das 8. Weltwunder mit den Wolkenmädchen! EIN EINMALIGS ERLEBNIS!!!
 
Der Sigiriyafelsen  ist ein Felsmassiv, das über 200 Meter aus dem Dschungel herausragt.
Die weltberühmten Sigiriyafresken  sind von außergewöhnlicher Schönheit, es sind Darstellungen von Mädchen, Nymphen oder himmlischen Wesen, die mit Tonfarben auf den spiegelblanken Felsen gemalt wurde. Auf halber Höhe des Felsens erreicht man über eine steile Treppe eine Galerie, von der eine Wendeltreppe zu denn weltberühmten Fresken führt.
Inschriftenforscher geben an, daß von der ursprünglichen  Existenz von über 500 solcher Portraits ausgegangen werden kann. Heute sind nur noch 19 erhalten.
 
Auf der Nordwestseite des Felsen führt ein Pfad von der Galerie zum Gipfel. Dieser Pfad wird von einer Mauer geschützt, die von einem solch hochpolierten Putz bedeckt ist, das man sich trotz jahrhunderter Wettereinwirkung fast darin Spiegeln kann. Entlang des Pfades sieht man Sigiriyagraffiti, das sind von Pilgern eingravierte Unterschriften und Reime.
Der Gipfel des Fels hat eine Flächenausdehnung von über 12000 qm. Eine Außenwand des Palastes wurde an das äußerste Ende des Abhangs gebaut. Der Lustgarten auf der Westseite des Felsens ist mit Seen, kleinen Inseln, Spazierwegen und Pavillons geschmückt.
 
Nach der Rückkehr besichtigen wir die Tempelanlage Dambulla, die durch einen kleinen Fußmarsch zu erreichen ist. Auf den Weg dorthin begegnen Ihnen wilde Affen, die zwar nett anzuschauen sind, aber man sollte es vermeiden sie zu streicheln, da es keine zahmen Tiere sind. In der Anlage selbst erwarten Sie fünf Höhlen, die allesamt besichtigt werden können, von Mönchen in einem Zeitraum von 2000 Jahren ausgemalt und mit 154 Buddhastatuen geschmückt.
 
Die ältesten Kunstwerke stammen aus vorchristlicher Zeit, die jüngsten aus dem 20. Jahrhundert.
 
In der ersten Grotte befindet sich ein 14 Meter langer, liegender Buddha, aus einem Granitfelsen geschlagen…. Die Füße kunstvoll mit Henna bemalt. Steingravierungen und Fresken, die das religiöse und historische Interesse wecken, sind in den Höhlen zahlreich vorhanden. Die Fresken entstanden in der Zeit vom 15. – 18. Jahrhundert. In einer der Höhlen, der größten und schönsten, stehen nicht weniger als 150 lebensgroße Statuen von Gottheiten. Zahlreiche Szenen aus dem Buddhaleben sind in leuchtenden Farben gemalt. Der Ausblick vom Gipfel ist atemberaubend.
 
Jetzt begeben wir uns wieder zum Gästehaus in Dambulla, wo Sie die Eindrücke der Reise den restlichen Tag auf sich wirken lassen können können.
 
3. Tag
Heute machen wir uns auf in die alte Königsstadt Polonnaruwa.
Sie ist die zweitwichtigste Königsstadt der Insel. Im 11. Jahrhundert wurde die Hauptstadt von Anuradhapura nach Polonnaruwa verlegt, da man hoffte, dass die neue Residenz der singhalesischen Könige in diesem schwerzugänglichen Gebiet gegen die notorischen Überfälle vom indischen Festland her besser geschützt sei. In der Folge entwickelte sich Polonnaruwa zu einer prunkvollen Residenz und unter dem berühmten König Parakrama Pahu  dem Großen (1153 – 1186) und seinem Nachfolger Nissanka Malla (1187 – 1196) erreichte das singhalesische Königreich seine letzte Hochblüte, deren Prunkbauten und Bewässerungsanlagen mit imposanten Stauseen seinem Reichtum ein deutliches Zeugnis ablegte. Wie in Anuradhapura liegen die Ruinen und Monumente in einer lieblichen Tropenlandschaft verstreut umgeben von Reisfeldern und Dschungel. Die Bauten wahrer  monumental und imposanter Dagobas fehlen, mit Ausnahme der Gal Vihara, einer Gruppe von Monumentalstatuen Buddhas, die zu den Höhepunkten der singhalesischen Steinmetzenkunst gehören. Viele Baute und Anlagen sind dafür besser erhalten.
Danach fahren wir weiter nach Anuradhapura, wo wir noch einiges besichtigen und auch übernachten.
 
4. Tag
Anuradhapura - Wer die erste Hauptstadt Sri Lankas (5. Jh. v. Chr. – 10. Jh. n. Chr.) nicht besucht hat, war eigentlich nicht richtig auf Sri Lanka – immerhin beherrschten die singhalesischen (und südindischen) Könige die Insel von hier aus rund 1400 Jahre lang! Auch ist Anuradhapura einer der für Buddhisten heiligsten Orte des Landes, wenn nicht Asiens. Neben den weiterhin sichtbaren Hinterlassenschaften, den imposanten, einst vom Dschungel überwucherten, inzwischen aber freigelegten Dagobas, zieht vor allem der Sri Maha Bodhi-Tempel die gläubigen Buddhisten und Pilger in seinen Bann. Hier steht seit fast 2300 Jahren ein sogenannter Bodhi-Baum – ein Ableger des Baumes, unter dem Buddha seine Erleuchtung erlangte.
 
Wir besichtigen die restlichen Heiligtümer, Palastreste und Ruinen, die sich in einem 20 Quadratkilometer großen Ruinenpark (der Altstadt) zwischen vier gigantischen Stauseen, die hier vor bis zu 2400 Jahren
von den weitsichtigen Königen gebaut wurden und seitdem das Land in der zentralen Trockenzone fruchtbar machen.
 
Nach dem Essen geht’s weiter nach Kandy, der malerischen Hauptstadt des Hochlandes.
Kandy liegt inmitten von Tee- und Gewürzgärten, 490 Meter über dem Meeresspiegel, wo wir dann im Hotel einkehren. Unterwegs besichtigen wir einen Kraeutergarten und den Mathale Tempel. Es ist der größte Hindutempel in Sri Lanka.
 
Die nächste Station ist der Höhlentempel von Aluvihara, durch das prächtige Tor in der originellen, mit zahlreichen schwarzen Elefantenfiguren besetzten weißen Mauer betreten wir den in einer von zerklüfteten Granitfelsen geprägten Landschaft gelegenen Tempelbezirk. Der Aluvihara ist einer der bedeutendsten Stätten des Buddhismus auf Sri Lanka. Im Jahre 80. v. Chr. trafen sich hier etwa 500 buddhistische Mönche aus aller Welt, um die bis dahin nur mündlich überlieferten Lehren Buddhas erstmals auf Palmblätter, den so genannten Olas, schriftlich festzuhalten.
 
Nach einer kurzen Pause geht es zum Dalada Maligawa, der Tempel des Heiligen Zahn des Buddha, dem Begründer des Buddhismus. Die heilige Reliquie, die im 4. Jahrhundert nach Christus nach Sri Lanka gebracht wurde, ist seitdem ein Symbol der Souveränität seiner Herrscher gewesen und immer mit großer Pracht als Heiligtum aufbewahrt worden. Der Zahntempel, wie er üblicherweise genannt wird, ist ein prächtiger Schrein, mit dekorativenWänden, Wallgraben, Türmchen, goldenem Dach und feinem Schnitzwerk und hat sein Ambiente aus vergangenen Zeiten lebendig bewahrt. Jeden Tag werden bei Tagesanbruch, mittags und am Abend drei religiöse Dienste abgehalten, die von Ihnen besichtigt werden dürfen.
 
Vorher können Sie noch die Kandy Tempeltänzer besuchen, die Ihre traditionellen buddhistischen Tänze aufführen.
 
Abends begeben wir uns wieder zum Hotel, wo Sie den Tag mit einem Abendessen beschließen.
 
5. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir nach Kandy ins Zentrum, wo Sie einen Einkaufsbummel, der sehr unterhaltsam und aufregend ist, nach Absprache mit dem Reiseleiter tätigen können. Boutiquen, Geschäfte und Kunsthandwerkszentren offerieren viele exotische Waren. Unter
den Schnäppchen sind authentische Hochland–Kunsthandwerksprodukte aus Silber, Messing, Holz und Lack. Andere umfassen Schmuck, Batiken, Dumbara Matten, Edelstein, Gewürze, Tee, handgewebte Textilien, Konfektion–Designer–Kleidung und frische tropische Früchte. Sehenswert ist vor allem der überdachte und auf mehreren Ebenen verlaufende Großmarkt in der Mitte von Kandy.
 
Danach besuchen wir den Botanischen Garten in  Peradeniya. Weit gereiste Pflanzenliebhaber halten diesen Park, übrigens 1824 von den Briten am Platz ehemaliger königlicher Lustgärten eingerichtet, für den schönsten botanischen Garten der Welt. Am beeindruckendsten ist der riesige, 1861 gepflanzte Ficcus Javanicus, dessen Blätterdach sich über eine Fläche von 2400 Quadratmetern ausbreitet. Absolut erschlagen wird man von dem höchsten Bambus der Welt, der 30 bis 40 Meter in den Himmel ragt und pro tag 30 cm zulegt. Sehenswert ist  auch der Kerzenbaum und das Orchideenhaus. Zu den Top-Attraktionen der Anlage zählt eine stattliche Anzahl von Palmen, die normalerweise auf den Seychellen beheimatet ist, der Coco de Mer. Vor vielen Jahren wurden sie einmal an den Strand gespült. Außer auf den Seychellen, wo sie herkommen, darf sie nur im Botanischen Garten von Kandy angepflanzt werden (vertraglich gesichert).
Mächtige Mahagonibäume lassen uns erkennen, wie klein und verloren der Mensch doch ist.
Es gibt viel zu sehen auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde.
 
Nun machen wir uns auf den Weg ins Hochland, vorbei an den wunderschön ins Land eingebeteten Teeplantagen, wo Sie die Teepflückerinnen bei ihrer täglichen Arbeit beobachten können.
Dort besuchen wir eine der typischen Teeplantagen mit ihrer Teefabrik, wo Sie den berühmten Tee Sri Lankas geniessen können.
 
Als nächstes fahren wir nach Nuwara Eliya. Es ist die höchst gelegene Region des Inselstaates.
Endlose Teeplantagen, unwegsame Berge und zahlreiche Wasserfälle prägen diese Region.
 
Historische Hotels, ein Golfclub, ein uriges Postgebäude aus rosarotem Backstein, alte Villen mit Giebeldächern und der elitäre „Hill Club“ - manche Ecken in Nuwara Eliya atmen bis heute den Geist des britischen Gouverneurs Edward Barnes aus.
Das war zur Blütezeit des britischen Empire, als Sri Lanka noch den Namen Ceylon trug.
 
6. Tag
Nach dem Frühstück geht die Fahrt nach Yale.
 
Danach besuchen wir den Yala National Park. Dieser ist einer der ältesten und bekanntesten auf Sri Lanka. Er nimmt eine Fläche von 1.572 Quadratkilometern ein und bildet das größte  zusammenhängende Gebiet geschützter Natur in Sri Lanka.
Das vielfältige Ökosystem reicht von Monsunwäldern der Feuchtzone bis zur Trockenzone.
Laubwälder, Dornenwälder, Frischwasser, Meeresauen und Sandstränden beherbergen eine Vielzahl wichtiger Pflanzenarten und Tiere. Wir fahren mit einem Landrover auf eine ausgiebige Safari.
 
Im Park leben 32 verschiedene Arten von Säugetieren und 142 Vogelarten, von den 5 zu den bedrohten Arten gehören.
 
Danach geht es wieder in unser Hotel zurück, wo Sie den Tag mit einem Abendessen beschließen.

  
7. Tag
Morgens nach dem Frühstück fahren wir nach Kataragama. Es ist eines der ältesten Siedlungsgebiete Sri Lankas (seit etwa 3 Jh. v. Chr.) und eine der ältesten Pilgerstätten Süd-Ostasiens. In dem kleinen Ort wird der Hindu und Kriegsgott Skanda verehrt. Der Legende nach besiegte der Prinz Skanda aus Südindien hier den Riesen Taraka und verliebte sich in ein hübsches Mädchen aus dem Volk der Veddha, der Ureinwohner Sri Lankas. Er nahm es zur Gemahlin und zog auf den Hügel von Kataragama, wo heute inmitten eines Parks der ihm geweihte Maha Devale die Gläubigen
empfängt: In dem vergleichsweise schmucklosen Tempel werden Opfergaben und Geldspenden mit viel Weihrauch dargebracht. Tausende Pilger – Hindus – Moslems – bitten um die Erfüllung ihrer Wünsche oder auch um Vergebung ihrer Sünden. Auch an der hinter dem Tempel liegenden weißen Dagoba Kin Vihara werden Blumen und Obst niedergelegt. Zur Esala Perahera (Pilgerfest im Juli/August) wirkt der Ort wie ein Rummelplatz mit zahllosen Jahrmarktbuden, Imbissständen und picknickenden Großfamilien aus allen Teilen des Landes. Abends erstrahlt der Fluss im Schein tausender kleiner Tee- und Öllichter.  
 
Nun begeben wir uns zu einem der schönsten Strände von Sri Lanka in Unawatuna, wo Sie in einer der kleinen Strandrestaurants etwas essen können und auch, sofern das Meer nicht zu stürmisch ist, die bekannten Stelzenfischer beobachten.
 
Danach geht es in die alte Kolonialstadt Galle im Süden von Sri Lanka. Dort besichtigen wir die im Jahr 1663 von den Niederländern errichtete Festung. Sie gehört zum Weltkulturerbe. Sie ist die größte erhaltene Festung in Südasien und zeigt eine Interaktion zwischen europäischer und asiatischer Architektur. Vor der Kolonialisierung war Galle ein bedeutender Seehafen. Perser, Araber, Griechen, Römer, Malayen und Inder trieben hier regen Handel. Im Jahre 1640 kapitulierten hier die Portugiesen vor den Niederländern, die Galle zum Sitz des Gouverneurs der Niederländischen Ostindienkompanie (VOC) und damit zur Hauptstadt Niederländisch - Ceylons machten.
Die Briten, die das Land 1796 von den Niederländern übernahmen, nutzen die Festung als örtliches Verwaltungszentrum. In Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka, etablierten sie einen größeren Seehafen, wodurch der Hafen von Galle seine herausragende Bedeutung verlor. Sie können nach Absprache mit dem Reiseleiter nun Galle noch auf eigene Faust entdecken.
 
Anschliessend fahren wir wieder zurück in unser Gästehaus Pahalage in Beruwala, wobei wir noch einen Stop bei einer Schildkrötenfarm einlegen.