Mit dieser Reise möchten wir Ihnen das Land ein bisschen näher bringen, wobei Erholung und Entspannung dabei nicht zu kurz kommen sollen.
 
1. Tag
Nach dem Frühstück werden Sie von unserem Reiseführer im klimatisierten Wagen abgeholt.
 
Dann machen wir uns auf in die alte Königsstadt Polonnaruwa.
Sie ist die zweitwichtigste Königsstadt der Insel. Im 11. Jahrhundert wurde die Hauptstadt von Anuradhapura nach Polonnaruwa verlegt, den man hoffte, das die neue Residenz der singhalesischen Könige in diesem schwerzugänglichen Gebiet gegen die notorischen Überfälle vom indischen Festland her besser geschützt sein. In der Folge entwickelte sich Polonnaruwa  zu einer prunkvollen Residenz, und unter dem berühmten König Parakrama Pahu  dem Großen ( 1153 – 1186) und seinem
Nachfolger Nissanka Malla (1187 – 1196) erreichte das singhalesische Königreich seine letzte Hochblüte, deren Prunkbauten und Bewässerungsanlagen mit imposanten Stauseen seinem Reichtum ein deutliches Zeugnis ablegte. Wie in Anuradhapura liegen die Ruinen und Monumente in einer lieblichen Tropenlandschaft verstreut umgeben von Reisfeldern und Dschungel. Die Bauten Wahren weniger monumental und imposante Dagobas fehlten, mit Ausnahme der Gal Vihara, einer Gruppe von Monumentalstatuen Buddhas, die zu den Höhepunkten der singhalesischen Steinmetzenkunst gehören. Viele Baute und Anlagen sind dafür besser erhalten.
 
Danach starten wir zu unserem zweiten und letzten Tagespunkt, den Sigiriyafelsen.
 
Der Sigiriyafelsen  ist ein Felsmassiv das über 200 Meter aus dem Dschungel herausragt.
Die weltberühmten Sigiriyafresken sind von außergewöhnlicher Schönheit, es sind Darstellungen von Mädchen, Nymphen oder himmlischen Wesen, die mit Tonfarben auf den spiegelblanken Felsen gemalt wurde. Auf halber Höhe des Felsens erreicht man über eine steile Treppe eine Galerie, von der eine Wendeltreppe zu denn weltberühmten Fresken führt. Inschriftenforscher geben an, daß von der ursprünglichen  Existenz von über 500 solcher Portraits ausgegangen werden kann. Heute sind nur noch 19 erhalten. Auf der Nordwestseite des Felsen führt ein Pfad von der Galerie zum Gipfel.
Dieser Pfad wird von einer Mauer geschützt, die von einem solch hochpolierten Putz  bedeckt ist, das man sich trotz jahrhunderter Wettereinwirkung fast darin Spiegeln kann. Entlang des Pfades sieht man Sigiriyagraffiti, das sind von Pilgern eingravierte Unterschriften und Reime. Der Gipfel des Fels hat eine Flächenausdehnung von über 12000 qm. Eine Außenwand des Palastes wurde an das äußerste Ende des Abhangs gebaut.
Der Lustgarten auf der Westseite des Felsens ist mit Seen, kleinen Inseln, Spazierwegen und Pavillons geschmückt.
 
Nach diesem atemberaubenden Ausblick vom Felsen kehren wir im Gaestehaus in Dambulla ein.

2.Tag:
 
Heute, nach einem gemütlichen Frühstück, besichtigen wir die Tempelanlage, die durch einen kleinen Fußmarsch zu erreichen ist. Auf den Weg dorthin begegnen Ihnen wilde Affen, die zwar nett anzuschauen sind. Aber man sollte es vermeiden Sie zu streicheln, da es keine zahmen Tiere sind. In der Anlage selbst erwarten  Sie fünf Höhlen, die allesamt besichtigt werden können, von Mönchen in
einem Zeitraum von 2000 Jahren ausgemalt und mit 154 Buddhastatuen geschmückt.
 
Die ältesten Kunstwerke stammen aus vorchristlicher Zeit, die jüngsten aus dem 20. Jahrhundert.
 
In der ersten Grotte befindet sich ein 14 Meter langer, liegender Buddha, aus einem Granitfelsen geschlagen…. Die Füße kunstvoll mit Henna bemalt. Steingravierungen und Fresken, die das religiöse und historische Interesse wecken, sind in den Höhlen zahlreich vorhanden. Die Fresken entstanden in der Zeit vom 15. – 18. Jahrhundert. In einer der Höhlen, der größten und schönsten, stehen nicht weniger als 150 lebensgroße Statuen von Gottheiten. Zahlreiche Szenen aus dem Buddhaleben sind in leuchtenden Farben gemalt. Der Ausblick vom Gipfel ist atemberaubend.
Anschliessend machen wir einen Elefantenritt durch die Savanne und Feuchtgebiete. Wo der Elefant dann knietief mit Ihnen durchs Wasser läuft. Dies dauert ca. eine Stunde.
 
Danach fahren wir zum Mathale Tempel. Es ist der größte Hindutempel in Sri Lanka.
 
Die nächste Station ist der Höhlentempel von Aluvihara, durch das prächtige Tor in der originellen, mit zahlreichen schwarzen Elefantenfiguren besetzten weißen Mauer betreten wir den in einer von zerklüfteten Granitfelsen geprägten Landschaft gelegenen Tempelbezirk. Der Aluvihara ist einer der wichtigsten Stätten des Buddhismus auf Sri Lanka, den im Jahre 80 vor Christus trafen sich hier etwa 500 buddhistische Mönche aus aller Welt, um die bis dahin nur mündlich überlieferten Lehren
Buddhas erstmals auf Palmblätter, den so genannten Olas, schriftlich festzuhalten.  
Anschliessend – schon auf dem Weg nach Kandy - fahren wir zu einem Kräutergarten, wo Sie durch eine Führung mit den gesamten Kräutern der Insel und Ihren Wirkungen für Mensch und Tier vertraut gemacht werden.
 
Jetzt geht’s nach Kandy, der malerischen Hauptstadt des Hochlandes.
Kandy liegt inmitten von Tee- und Gewürzgärten, 490 Meter über dem Meeresspiegel,
wo wir dann im Hotel einkehren.
Nach einer kurzen Pause geht es zum Dalada Maligawa, der Tempel des Heiligen Zahn des Buddha, dem Begründer des Buddhismus. Die heilige Reliquie, die im 4. Jahrhundert nach Christus nach Sri Lanka gebracht wurde, ist seitdem ein Symbol der Souveränität seiner Herrscher gewesen und immer mit großer Pracht als Heiligtum aufbewahrt worden. Der Zahntempel, wie er üblicherweise genannt wird, ist ein prächtiger Schrein, mit dekorativen Wänden, Wallgraben, Türmchen, goldenem Dach und feinem
Schnitzwerk und hat sein Ambiente aus vergangenen Zeiten lebendig bewahrt. Jeden Tag werden bei Tagesanbruch, mittags und am Abend drei religiöse Dienste abgehalten, die von Ihnen besichtigt werden dürfen.
 
Danach können Sie noch die Kandy Tempeltänzer besuchen, die Ihre traditionellen buddhistischen Tänze aufführen.
 
Abends begeben wir uns wieder zum Hotel, wo Sie den Tag mit einem Abendessen beschließen.


  
3.Tag:
 
Heute besuchen wir den Botanischen Garten in  Peradeniya. Weit gereiste Pflanzenliebhaber halten diesen Park, übrigens 1824 von den Briten am Platz ehemaliger königlicher Lustgärten eingerichtet, für den schönsten botanischen Garten der Welt. Am beeindruckendsten ist der riesige, 1861 gepflanzte Ficcus Javanicus, dessen Blätterdach sich über eine Fläche von 2400 Quadratmetern ausbreitet. Absolut erschlagen wird man von dem höchsten Bambus der Welt, der 30 bis 40 Meter in den Himmel ragt und pro tag 30 cm zulegt. Sehenswert ist  auch der Kerzenbaum und das Orchideenhaus. Zu den Top-Attraktionen der Anlage zählt eine stattliche Anzahl von Palmen, die normalerweise auf den Seychellen beheimatet ist, der Coco de Mer. Vor vielen Jahren wurden sie einmal an den Strand gespült. Außer auf den Seychellen, wo sie herkommen, darf sie nur im Botanischen Garten von Kandy angepflanzt werden (vertraglich gesichert).
Mächtige Mahagonibäume lassen uns erkennen, wie klein und verloren der Mensch doch ist.
Es gibt viel zu sehen auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde.
 
Naechste Station ist in Pinnawela das Elefantenwaisenhaus. Es ist die Heimat von rund 60 Elefanten, von denen viele im Babyalter verlassen oder verwaist in der Wildnis aufgefunden wurden. Sie werden hier durch die Forstbehörde gehegt, gefüttert und ausgebildet. Die beste Zeit das Waisenhaus zu besuchen ist während der Fütterungszeiten, wenn die Elefantenbabys „die Flasche bekommen“. Anschließend begeben sich die Elefanten mit ihren Pflegern zum nahen Fluss und nehmen
ihr tägliches Bad. Ein Schauspiel, das man nicht vermissen sollte, denn wann hat man schon mal die Gelegenheit 30 Elefanten oder mehr baden zu sehen.
 
Jetzt begeben wir uns wieder zum Ausgangspunkt unserer Reise zurück in das Gästehaus Pahalage in Beruwela, wo sie die Eindrücke der Reise den restlichen Tag auf sich wirken lassen können können.