1. Tag
 
Früh morgens fahren wir in einem klimatisierten Wagen nach Dambula, wo wir dann erstmal einkehren und etwas Essen.
 
Danach geht’s nach Anuradhapura.
Wer die erste Hauptstadt Sri Lankas (5. Jh. v. Chr. – 10. Jh. n. Chr.) nicht besucht hat, war eigentlich nicht richtig auf Sri Lanka – immerhin beherrschten die singhalesischen (und südindischen) Könige die Insel von hier aus rund 1400 Jahre lang! Auch ist Anuradhapura einer der für Buddhisten heiligsten Orte des Landes, wenn nicht Asiens. Neben den weiterhin sichtbaren Hinterlassenschaften, den imposanten, einst vom Dschungel überwucherten, inzwischen aber freigelegten Dagobas, zieht vor allem der Sri Maha Bodhi-Tempel die gläubigen Buddhisten und Pilger in seinen Bann. Hier steht seit fast 2300 Jahren ein sogenannter Bodhi-Baum – ein Ableger des Baumes, unter dem Buddha seine Erleuchtung erlangte.
 
2.Tag
 
Nach dem Frühstück besichtigen wir die restlichen Heiligtümer, Palastreste und Ruinen, die sich in einem 20 Quadratkilometer großen Ruinenpark (der Altstadt) zwischen vier gigantischen Stauseen, die hier vor bis zu 2400 Jahren von den weitsichtigen Königen gebaut wurden und seitdem das Land in der zentralen Trockenzone fruchtbar machen.      
 
Danach machen wir uns auf in die alte Königsstadt Polonnaruwa.
Sie ist die zweitwichtigste Königsstadt der Insel. Im 11. Jahrhundert wurde die Hauptstadt von Anuradhapura nach Polonnaruwa verlegt, da man hoffte, dass die neue Residenz der singhalesischen Könige in diesem schwerzugänglichen Gebiet gegen die notorischen Überfälle vom indischen Festland her besser geschützt sei. In der Folge entwickelte sich Polonnaruwa zu einer prunkvollen Residenz und unter dem berühmten König Parakrama Pahu  dem Großen (1153 – 1186) und seinem Nachfolger Nissanka Malla (1187 – 1196) erreichte das singhalesische Königreich seine letzte Hochblüte, deren Prunkbauten und Bewässerungsanlagen mit imposanten Stauseen seinem Reichtum ein deutliches Zeugnis ablegte. Wie in Anuradhapura liegen die Ruinen und Monumente in einer lieblichen Tropenlandschaft verstreut umgeben von Reisfeldern und Dschungel. Die Bauten wahrer  monumental und imposanter Dagobas fehlen, mit Ausnahme der Gal Vihara, einer Gruppe von Monumentalstatuen Buddhas, die zu den Höhepunkten der singhalesischen Steinmetzenkunst gehören. Viele Baute und Anlagen sind dafür besser erhalten.
 
Danach geht’s zurück nach Dambula, wo wir übernachten.
 
3. Tag
 
Am nächsten Tag, wenn es noch kühl ist, besteigen wir Sigiriya, das 8. Weltwunder mit den Wolkenmädchen! EIN EINMALIGS ERLEBNIS!!!
 
Nach der Rückkehr besichtigen wir die Tempelanlage Dambulla, die durch einen kleinen Fußmarsch zu erreichen ist. Auf den Weg dorthin begegnen Ihnen wilde Affen, die zwar nett anzuschauen sind, aber man sollte es vermeiden sie zu streicheln, da es keine zahmen Tiere sind. In der Anlage selbst erwarten Sie fünf Höhlen, die allesamt besichtigt werden können, von Mönchen in einem Zeitraum von 2000 Jahren ausgemalt und mit 154 Buddhastatuen geschmückt.
Die ältesten Kunstwerke stammen aus vorchristlicher Zeit, die jüngsten aus dem 20. Jahrhundert.
In der ersten Grotte befindet sich ein 14 Meter langer, liegender Buddha, aus einem Granitfelsen geschlagen…. die Füße kunstvoll mit Henna bemalt. Steingravierungen und Fresken, die das religiöse und historische Interesse wecken, sind in den Höhlen zahlreich vorhanden. Die Fresken entstanden in der Zeit vom 15. – 18. Jahrhundert. In einer der Höhlen, der größten und schönsten, stehen nicht weniger als 150 lebensgroße Statuen von Gottheiten. Zahlreiche Szenen aus dem Buddhaleben sind in leuchtenden Farben gemalt. Der Ausblick vom Gipfel ist atemberaubend.
 
Jetzt begeben wir uns wieder zum Ausgangspunkt unserer Reise zurück in das Gästehaus in Beruwela, wo Sie die Eindrücke der Reise den restlichen Tag auf sich wirken lassen können können.